SpatialAgents QGIS-Plugin

Coding-Agenten und QGIS in einem Arbeitsraum.

Das Plugin verbindet den geöffneten QGIS-Projektzustand mit Codex CLI, Claude Code oder OpenCode. Jedes dieser Agentensysteme kann mehrere SpatialAgents starten. Aufgaben, Werkzeugaufrufe und Ergebnisse bewegen sich über eine lokale, token-authentifizierte Bridge. Als Sprachmodell kann dabei auch ein vollständig lokal betriebenes dienen — Benchmark 08 belegt das mit 83,7 von 100 Punkten auf einem Notebook.

Die Grundlagen erklären Werkzeugaufruf, MCP, Skills und Planung in dreizehn Abschnitten.

SpatialAgents-Systemarchitektur von Coding-Agenten über den gemeinsamen Workspace und lokale Bridge bis zum QGIS-Plugin
SpatialAgents / SystemDie Architektur hält gemeinsamen Workspace, fachliche Berechnung und sichtbare QGIS-Interaktion in einem nachvollziehbaren Arbeitsweg zusammen.

Architektur

Ein gemeinsamer Workspace verbindet Code und Karte.

Die Agenten und QGIS verwenden dieselben Projektdateien. Räumliche Berechnungen entstehen im Workspace; das Plugin übernimmt die kontrollierte Interaktion mit dem geöffneten QGIS-Projekt.

  1. Aufgabe und Projektzustand erfassen.

    Die beteiligten Agenten erhalten den fachlichen Auftrag und lesen Layer, Kartenausschnitt, Projektstruktur und verfügbare Werkzeuge.

  2. Daten und Methoden anwenden.

    Skills und Geospatial API unterstützen Beschaffung, Analyse und Verarbeitung. Ergebnisse werden als Dateien im gemeinsamen Workspace erzeugt.

  3. Ergebnisse in QGIS sichtbar machen.

    Die Bridge lädt Layer, gestaltet Karten, navigiert im Projekt und exportiert Projekt- oder Layoutartefakte.

  4. Projektzustand und Artefakte prüfen.

    Screenshots, Layerinformationen und erzeugte Dateien fließen an die beteiligten Agenten zurück und werden in den weiteren Arbeitsgang einbezogen.

Geospatial API für KI-Agenten

Direkte Python-Nutzung mit geringem Tokenaufwand.

Die Geospatial API ist Teil von SpatialAgents. Coding-Agenten importieren sie direkt im Workspace und nutzen ihre Methoden mit ihren natürlichen Fähigkeiten zur Codeerzeugung, Ausführung und Prüfung.

01 / Direkter Zugriff

Die Bibliothek läuft im gemeinsamen Workspace.

Geodatenfunktionen stehen als Python-API bereit. Für diese fachlichen Berechnungen ist kein zusätzlicher MCP-Server erforderlich.

02 / Selbstkorrektur

Fehler führen zu einem nächsten sinnvollen Schritt.

Die Schnittstelle antwortet fehlertolerant mit strukturierten, KI-spezifischen Meldungen, Korrekturhinweisen und passenden Alternativen.

03 / Rekursion

Agentenanalysen verbessern das Framework.

Rückmeldungen aus räumlichen Aufgaben fließen in API, Tests, Benchmarks, Dokumentation und Agenten-Skills zurück.

Geospatial API vertiefen

Lokaler Datenfluss

Deklarierte QGIS-Aktionen und sichtbare Ergebnisse.

Die Bridge läuft lokal, authentifiziert Verbindungen mit einem Token und stellt fest definierte QGIS-Operationen bereit. Rechenintensive Verarbeitung bleibt im gemeinsamen Workspace.

Verbindung
Das gewählte Agentensystem und QGIS kommunizieren über die lokale SpatialAgents-Bridge.
QGIS-Operationen
Neun Gruppen deklarierter Aktionen: Projekt, Zustand, Layer, Objekte, Karte, Layouts, Aufträge, Plugins und Dateien. Die Gruppen mit Anzahl und Beispielen.
Fachliche Berechnung
Geospatial API, GDAL, GRASS GIS und weitere Python-Werkzeuge laufen im gemeinsamen Workspace.
Bewusste Änderungen
Besonders eingriffsreiche Plugin-Aktionen werden in QGIS zur Bestätigung vorgelegt.

Anwendungsnachweis

Von der Architektur zur ausgeführten QGIS-Aufgabe.

SpatialAgents Benchmark 08 dokumentiert den vollständigen Prompt, die Prüfkriterien, erzeugten Geodaten, Karten, Diagramme und das portable QGIS-Projekt.